Studie
Immer mehr illegale Film-Websites im Netz
Trotz der Schließung von Kino.to wächst das Angebot von illegalen Streaming-Websites weiter an.
Von der Schließung der Streaming-Plattform Kino.to hatten sich Rechteinhaber offenbar mehr erhofft. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) hat in einer aktuellen Analyse nachgewiesen, dass illegale Contentverwerter ihr Angebot in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut hätten. Derzeit stünden bereits mehr als zwei Millionen unautorisierte Dateien mit Spielfilminhalten zur Verfügung.
Durch Anonymisierungsdienste, im Ausland registrierte Firmen und einen unzureichenden Rechtsdurchsetzungsrahmen könnten die Betreiber oft jahrelang unbehelligt arbeiten. Auf 16 der von der GVU beobachteten Streaming-Portalen seien 2012 durchschnittlich 31 Prozent mehr Verweise zu Kino- und Spielfilmen veröffentlicht worden. Gleichzeitig konnten im vergangenen Jahr 51 illegale Streaming- und Downloadportale abgeschaltet werden.
An der Spitze befindet sich nach Angaben der GVU das Portal movie2k, das seit 2008 existiert. Hier finden sich bereits 24.200 Filme, davon 9.500 mit deutscher Tonspur. Die Server stehen in Rumänien und sind damit relativ sicher. Im Alexa-Ranking befindet sich das Angebot auf Platz 22 der in Deutschland am häufigsten aufgesuchten Webseiten.

13.02.13
Erst durch die Berichterstattung rund um den Kino.to Fall
bin ich auf diese Streamingseiten so richtig aufmerksam geworden.
Youtube, Vimeo und Co waren mir zwar schon bekannt, aber dort wird ja auch extra überwacht,
dass aktuelle Filme nicht in voller Länge zu sehen sind.
Die Streamingseiten nahm ich eher am Rande wahr als Anbieter der berühmt berüchtigten Camrips,
aber wenn die Filmindustrie diese plötzlich verbieten will können diese Filme dort nicht schlecht sein.
Damals bei Napster war es genau gleich.
Auf Napster wurde ich durch die viele Berichterstattung neugierig und habe viele gute Lieder gefunden.
Danach habe ich mit Gnutella, WinMX und Co Musik heruntergeladen.
Hätte die Musikindustrie nicht so viel Wirbel gemacht, hätte ich erst viel später von den Programmen erfahren.
An Napster erlosch mein Interesse in dem Moment als die Musikindustrie sich Napster kaufte und
zu einem Bezahlservice machte welcher immer noch recht erfolgreich war.
Doch da gab es bereits auch kostenlose Konkurrenz welche vor Napster noch nicht existierten.
Gemeinsam ist allem, dass vor der Berichterstattung in den Medien
höchstens einige tausend Menschen täglich diese Services nutzten.
Doch nachdem die Rechteinhaber aufgrund der Klagen gegen diese Dienste,
ein rauschen im Blätterwald auslösten wundern sich diese immer noch
über den regen Zulauf zu eben diesen Diensten?
Nun laden bei den Filesharingdiensten und One Klick Hoster viele Millionen Menschen am Tag.
Nicht nur ich werde dann auf solche beklagten Dienste aufmerksam.
Findige Programmierer rund um die Welt entwickelten dann, ähnliche Services die oft auf das Original basieren.
Siehe Clienten für das Gnutella Netzwerk, über eDonkey bis direkte Kopien von Kino.to.
Erst langsam kommen nun Bezahlservices der Industrie die sich erst noch gegen das Gratisangebot behaupten müssen.
Stolpersteine sind dann oft die Aktualität und die Länge der Verfügbarkeit.
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