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ImCoSys: Smartphone auf Linux-Basis

Das Schweizer Unternehmen ImCoSys präsentiert auf der CeBIT ein PDA-Smartphone mit Navigationsqualitäten. Als Betriebssystem soll Linux zum Einsatz kommen.

Nicht immer sind es die etablierten Hersteller, die Innovationen am Markt lebendig halten. Das 2005 gegründete Schweizer Unternehmen ImCoSys will ein Smartphone mit Linux-System produzieren, das Kraft aus einem OMAP 730-Prozessor schöpft. Kernfeatures des Geräts in Barrenform sind WLAN- und Bluetooth 1.2-Connectivity (802.11b), Quadband GSM-Telefonie und ein am Kopfende des Gehäuses untergebrachter vollwertiger GPS-Empfänger nach SiRFIII-Standard. Andere Geräte können darüber hinaus über einen etwas altmodischen seriellen Port mit dem neuen Modell kommunizieren. 64MB integriertes RAM und ein Slot für SD-Karten bieten ausreichend Platz für Multimedia- und Office-Daten bzw. Kartenmaterial für Navigationsanwendungen.  

Ein transflektiver QVGA-Screen mit 262.144 Farben sorgt auch unter Sonnenlicht für brillante und kontrastreiche Darstellung von Navigationsinfos oder PIM-Daten. Das Basissystem des ImCoSys Smartphones stellt ein Linux 2.4.20-basierter Kernel mit eigener Nutzeroberfläche, die insbesondere auf Navigations- und PDA-Applikationen angepasst werden wird und die deutsche, englische, französische, italienische und spanische Sprachunterstützung mitbringt. Zum Standardreportoire des PDA-Smartphones gehört ein Web-Browser, eine MIDP2.0-konforme Java-Runtime, Messaging-Clients für SMS,MMS und EMails sowie die üblichen Organizer- und Adressbuchfunktionen eines PDAs.

Offiziell vorgestellt werden soll das Smartphone im Rahmen der CeBIT in dieser Woche. ImCoSys peilt einen Starttermin für das Smartphone im Juni 2006 an - gerade beim Preis könnte das Unternehmen das Kaufinteresse der Massen wecken: mit ?298,- soll das Smartphone dramatisch billiger sein als alle anderen Geräte gleicher Ausstattung (ein MDA Vario kostet derzeit noch knapp 600? !).

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