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Illegale MP3s: Erster deutscher Nutzer verurteilt

08.06.2004 | 11:58 Uhr |

Erstmals ist in Deutschland ein illegaler Musikanbieter einer Internet-Tauschbörse verurteilt worden.

Erstmals ist in Deutschland ein illegaler Musikanbieter einer Internet-Tauschbörse verurteilt worden. Neben einem Schadenersatz von 8.000 Euro müsse der 23-Jährige eine Strafe von 400 Euro zahlen, teilte das Landgericht Cottbus am Dienstag mit. Auch die Gerichtskosten müsse der Angeklagte übernehmen, so der deutsche Branchenverband IFPI .

Nach Angaben der IFPI habe der Auszubildende tausende Musiktitel über die Tauschbörse Kazaa angeboten. Bei einer Durchsuchung seien 6000 MP3-Dateiensowie 100 gebrannte Rohlinge mit mehr als 1000 Musiktiteln beschlagnahmt worden. Der Internet-Provider hatte die Identität des Musikpiraten mitgeteilt.

Laut Verband handelte es sich in diesem Fall um einen von 68, in denen die deutsche Musikwirtschaft Strafanzeige gestellt hatte.

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