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Identitäts-Diebstahl: Immer mehr Opfer

28.09.2015 | 09:40 Uhr |

Immer mehr Amerikaner werden Opfer von Identitäts-Diebstahl. Der dadurch entstandene Schaden ist aber im Durchschnitt gesunken.

Rund 18 Millionen US-Amerikaner ab einem Alter von 16 Jahren wurden im Jahr 2014 Opfer von Identitäts-Diebstahl. Das sind sieben Prozent der US-Bevölkerung.

Der Großteil der Betrügereien mit Identitäts-Diebstahl betrifft den Bereich Kreditkarten und Bankverbindungen. Das teilte das Justizministerium der USA jetzt mit. Gegenüber dem Jahr 2012, als das Justizministerium das letzte Mal eine derartige Erhebung durchgeführt hat, ist das ein Anstieg um eine Million Betroffene.

Die Statistik erfasst aber nur konkrete Betrugsversuche aufgrund von Identitäts-Diebstahl.

Rund die Hälfte der Betroffenen erfuhr von dem Vorfall, als sie die Bank oder der Kreditkarten-Betreiber informierte. 20 Prozent der Opfer bemerkten den Betrug durch eine unerwünschte Abbuchung von ihrem Konto.

Positiv: Die durchschnittliche Schadenssumme sank gegenüber dem Vergleichsjahr 2012 von damals 4804 Dollar (4299 Euro) auf 2895 Dollar (2590 Euro). Viele Betrügereien richteten einen Schaden von um die 100 Dollar an. Der Anteil der geschädigten Frauen war geringfügig höher als der der Männer.

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