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Icann benennt DNS-Sicherheitsexperten

31.08.2006 | 11:41 Uhr |

25 Spezialisten sollen neue DNS-Services auf Sicherheitsaspekte untersuchen.

Aus aller Welt stammen die Sicherheitsspezialisten, die die Internet Corp. for Assigned Names and Numbers ( ICANN ) jetzt in das neue Registry Services Technical Evaluation Panel (RSTEP) berufen hat. Das Gremium soll künftig darüber entscheiden, ob neue Domain-Registrierungs-Services die Sicherheit und Stabilität des Internet beeinträchtigen könnten. Aus Deutschland ist Peter Koch von der deutschen Domain-Registrierungsstelle DeNIC mit von der Partie.

ICANN zieht damit die Konsequenzen aus einem rechtlichen Streit mit Verisign über dessen Dienst "Site Finder". Eine ganze Reihe von Sicherheitsexperten war der Auffassung, dass dieser eine destabilisierende Wirkung auf das Internet ausübe.

Die DNS-Sicherheitsexperten sollen künftig ähnliche Fälle in jeweils fünfköpfigen, ad-hoc zusammengerufenen Gruppen beraten. Dabei will ICANN darauf achten, dass keiner der Teilnehmer ein über ein Thema entscheidet, an dem er ein Eigeninteresse haben könnte. (ave)

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