IT- und Telekommunikations-Händler ziehen positive Bilanz

Sonntag, 01.10.2006 | 14:12 von Michael Söldner
Laut einer Umfrage unserer Schwesterzeitschrift ComputerPartner sehen 42 Prozent der IT- und Telekommunikations-Händler ihre Geschäftsentwicklung deutlich besser als im Vorjahr. Die Stimmung im ITK-Handel verbessere sich langsam und die Hoffnungen auf ein Umsatzwachstum steigen ebenfalls.

Die auf dem ComputerPartner-Handelskongress in Düsseldorf vorgestellten Umfrageergebnisse belegen, dass die Händler der IT- und Telekommunikationsbranche wieder optimistischer auf ihre eigenen Bilanzen blicken. So habe sich bei 42 Prozent der Teilnehmer das Geschäft im bisherigen Jahresverlauf besser entwickelt als im Vorjahr. Im Vergleich zur 2005 durchgeführten Umfrage bedeutet dies ein Plus von sechs Prozent.

Die IT-Handelszeitschrift ComputerPartner befragte 884 Unternehmen und präsentierte die Ergebnisse auf dem großen ComputerPartner-Handelskongress „Chancen 2007“, der diese Woche in Düsseldorf stattfand. Darin zeigte sich weiterhin, dass auch die Prognose für die kommenden zwölf Monate positiver ausfällt als noch vor einem Jahr. Waren 2005 nur 28 Prozent der Unternehmen überzeugt davon, dass ihr Umsatz stärker wachsen wird als der gesamte Markt, so waren es in diesem Jahr schon ein Drittel der Anbieter. Eine in etwa gleichstarke Entwicklung erwarteten 2005 noch die Hälfte, in diesem Jahr sind es nur noch 43 Prozent. Nur jeder Fünfte Teilnehmer rechnet mit einem Umsatzwachstum unterhalb des Marktwachstums.

Lediglich in der Einschätzung des Investitionsklimas in der ITK-Branche in Deutschland ist ein leicht negativer Trend zu verzeichnen. So denken nur noch 34 Prozent der Unternehmer (2005: 38 Prozent), dass sich die Situation in den nächsten zwölf Monaten verbessern wird. Mit einer Verschlechterung der Investitionsneigung rechnen jedoch nur 19 Prozent.

Für die Personalpolitik zeigt sich ebenfalls eine zurückhaltende Entwicklung. So will mehr als die Hälfte der Unternehmen keine Neueinstellungen vornehmen, lediglich ein Viertel plant die Aufstockung der Belegschaft. Ein Personalabbau wird jedoch nur von knapp 10 Prozent in Erwägung gezogen.

Sonntag, 01.10.2006 | 14:12 von Michael Söldner
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