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IT-Sicherheitsexperte drohen 30 Jahre Haft wegen Hacking

02.10.2003 | 09:36 Uhr |

Ein amerikanischer IT-Sicherheitsexperte hat einen schwerwiegenden Fehler begangen. Der 36-jährige Brett Edward O'Keefe, President von Forensic Tec Solutions, hat öffentlich zugegeben, in Computer der Army, der Navy, des Energie-Departments und der NASA eingebrochen zu sein.

Ein amerikanischer IT-Sicherheitsexperte hat einen schwerwiegenden Fehler begangen. Der 36-jährige Brett Edward O'Keefe, President von Forensic Tec Solutions, hat öffentlich zugegeben, in Computer der Army, der Navy, des Energie-Departments und der NASA eingebrochen zu sein. Er habe damit auf die Gefahren durch Cyber-Terroristen hinweisen wollen, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerpartner .

Die Behörden haben für diese Behauptung aber offensichtlich wenig Verständnis. O'Keefe wurde mittlerweile verhaftet, ihm und mindestens zwei seiner Mitarbeiter drohen jetzt bis zu 30 Jahre Haft. Für den bekannten Sicherheitsexperten Bruce Schneier machen die Erklärungen wenig Sinn. Die LA Times zitiert ihn mit den Worten: "Niemand hat diese Jungs gebeten, dort einzubrechen. Das ist die klassische Selbstverteidigung eines Hackers."

Ein Punkt ist diesmal allerdings anders: O'Keefe und seine Kollegen wurden nicht auf frischer Tat ertappt, sie sind selbst mit ihren Entdeckungen an die Presse heran getreten.

Undercover fürs FBI tätig: Der Autor des Melissa-Virus (PC-WELT Online, 22.09.2003)

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