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IT-Sicherheit in Unternehmen: Die Angst geht um

01.08.2007 | 14:03 Uhr |

Das Thema Datensicherheit steht ganz oben auf der Agenda der IT-Sicherheitsverantwortlichen. Fast drei Viertel (74 Prozent) der Befragten fühlen sich durch Datendiebstahl und Cyberkriminalität bedroht. Das zeigt eine Umfrage des Sicherheitsunternehmens Safenet unter rund 1200 IT- und Sicherheits-Experten.

Das Ergebnis einer Umfrage von Safenet unter 1200 IT- und Sicherheits-Experten lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: 74 Prozent der Befragten fühlen sich durch Datendiebstahl und Cyberkriminalität bedroht.

67 Prozent hat kein übermäßiges Vertrauen in die Absicherung des Netzwerks. Sieben Prozent befürchten sogar, dass ihr Netzwerk überhaupt nicht sicher sei. Lediglich 26 Prozent der Befragten empfinden die Schutzmaßnahmen rund um ihr Unternehmensnetzwerk als sehr sicher.

32 Prozent der befragten Sicherheitsexperten sehen Datendiebstahl durch Angestellte als die größte Bedrohung, 27 Prozent befürchten einen unberechtigten Zugriff auf unternehmensinterne Informationen durch Hacker und 20 Prozent haben Angst, mobile Geräte wie Laptops mit vertraulichen Daten könnten in die falschen Hände geraten.

Fragt man nach den gängigsten Methoden zum Schutz vor ungewolltem Zugriff auf interne Daten, ergibt sich folgendes Bild: Auch in Firmen, wo Mitarbeiter im Außendienst tätig sind oder von zu Hause arbeiten, verlassen sich die meisten Unternehmen noch immer auf das Passwort als Schutzmaßnahme (61 Prozent). 15 Prozent verwenden Tokens und acht Prozent haben Smartcards im Einsatz. Biometrische Systeme landen hinsichtlich der Verbreitung auf dem letzten Platz (3 Prozent).

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