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IT-Shopping: In Deutschland, Frankreich oder USA günstiger?

23.08.2005 | 16:51 Uhr |

Die französische Website Behardware.com hat einen interessanten Preisvergleich veröffentlicht. Verglichen wurden die Preise verschiedener IT-Produkte in Deutschland, den USA und Frankreich. Raten Sie mal, wo die Produkte in der Regel günstiger waren…

Die französische Website Behardware.com hat einen interessanten Preisvergleich veröffentlicht. Verglichen wurden die Preise verschiedener IT-Produkte in Deutschland, den USA und Frankreich. Jeweils Preise ohne Steuern und Versand, um einen besseren Vergleich herstellen zu können. Insgesamt wurden Produkte aus 16 Kategorien verglichen. Die Preise wurden Ende Juli und aus Online-Shops in den diversen Ländern ermittelt.

Das Ergebnis: Deutschland schnitt im Vergleich zu den USA und Frankreich gar nicht mal so schlecht ab. Alle Produkte addiert würden in den USA 20.914 Euro kosten und in Frankreich 20.790 Euro. In Deutschland läge der Gesamtpreis bei 19.600 Euro.

Die Preisunterschiede in den drei Ländern variieren allerdings stark, je nach Produktkategorie. Eine Nvidia Geforce 7800 GTX 256 MB PCIE war hierzulande für 409 Euro erhältlich, während sie in den USA 443 und in Frankreich 438 Euro kostete. Von den drei überprüften Hauptplatinen waren alle in Deutschland günstiger als in den USA. Ähnlich auch bei den Prozessoren. Für den AMD Athlon 64 3500+ ermittelten die Tester hierzulande einen Preis von 174 Euro. In den USA kostete der Prozessor 213 Euro und in Frankreich 199 Euro. Der Camcorder Sony RDR-HX900 war dafür in Deutschland wesentlich teurer (665 Euro), als in den USA (444 Euro).

"Am Ende sehen wir, dass der Kauf in Deutschland die beste Idee ist. Es ist das Land, in dem IT-Produkte am ehesten günstiger sind", empfiehlt die französische Website ihren Landsleuten.

Allerdings: Der reine Preisvergleich gibt nur einen groben Richtwert. In jedem Land gibt es unterschiedliche Regeln hinsichtlich Garantiezeiten und wer beispielsweise in den USA ein Gerät von einem Hersteller kauft und es nach Deutschland bringt, dem könnte es im Falle eines Defektes passieren, dass der hiesige Hersteller es nicht reparieren will. Hinzu kommen Faktoren, wie beispielsweise unterschiedlich hohe Steuern, fremdsprachige Handbücher, technische Unterschiede, Zollgebühren und Reisekosten.

Alle Ergebnisse des Drei-Länder-Preisvergleichstests finden Sie auf dieser Seite .

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