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IT-Krise und Terroranschläge beuteln die "Systems"

11.10.2001 | 10:39 Uhr |

Die Münchener Fachmesse für Informationstechnik und Telekommunikation Systems verzeichnet nach Jahren des Wachtums erstmals einen deutlichen Aussteller-Rückgang. Gegenüber dem Vorjahr präsentieren sich 2001 rund 13 Prozent weniger Unternehmen auf der Messe.

Die Münchener Fachmesse für Informationstechnik und Telekommunikation Systems verzeichnet nach Jahren des Wachtums erstmals einen deutlichen Aussteller-Rückgang. Gegenüber dem Vorjahr präsentieren sich 2001 rund 13 Prozent weniger Unternehmen auf der Messe.

2800 Aussteller werden sich vom 15. bis zum 19. Oktober auf dem Münchner Messegelände vorstellen. Ob die Vorjahres-Zahl von 147.000 Besuchern wieder erreicht wird, darf jedoch bezweifelt werden.

Im März hatte die Messe-Leitung noch mit 3.500 Ausstellern und 150.000 Besuchern gerechnet.

Grund für den Einbruch ist die Branchenkrise, die sich nach den Anschlägen in den USA vom 11. September noch einmal verschärft hat. Auch die großen Unternehmen müssen sparen. So präsentiert sich der Chip-Gigant Intel dieses Jahr nicht auf einem eigenen Stand, sondern nur an den Ständen einiger Partner-Unternehmen wie zum Beispiel Microsoft.

Aber nicht alle IT-Sparten melden Rückgänge und Einbrüche. Der Sicherheitsbereich boomt. Das Forum zur IT-Sicherheit verzeichnet nach Messe-Angaben ein Pus von 100 Prozent. Code Red , Nimda und Co. haben ihre Spuren hinterlassen.

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