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IT-Jobs: Fast 30 Prozent aller Stellen für Berufsanfänger in Bayern

31.07.2007 | 13:52 Uhr |

Kaum Einstiegschancen in den neuen Bundesländern.

Die Informationstechnologie bietet Hochschul-Absolventen gute Chancen zum Jobeinstieg: 59 Prozent der IT-Großunternehmen suchen qualifizierte Berufsanfänger. Allerdings entstehen diese Stellen fast ausschließlich in westlichen und südlichen Bundesländern. 88,1 Prozent der Arbeitsplätze für Jobeinsteiger entfallen auf diese Regionen. In Bayern werden 29,5 Prozent der IT-Absolventen-Stellen angeboten. Dies ergab der IT-Jobscout der PPI AG, der die Stellenangebote der 100 größten deutschen IT-Unternehmen auswertet.

Wer in einem Großunternehmen der IT-Branche Fuß fassen möchte, kann dies vorwiegend in vier Bundesländern: Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Andere Länder bieten keine oder kaum Stellen für angehende IT-Experten. Besonders schlecht sind die Aussichten im Osten. Außer in Berlin (2,9 Prozent aller Angebote) und Sachsen (2,2 Prozent) gibt es kaum Angebote für Informationstechniker.

Doch auch zwischen den vier Boomländern der IT-Branche gibt es große Unterschiede im konkreten Bedarf. Je nach individueller Spezialisierung ist der spätere Einsatzort der Absolventen beinahe vorgezeichnet: So entsteht in Hessen die Hälfte aller Stellen im Qualitätsmanagement, während Bayern den höchsten Bedarf an Anwendungsentwicklern hat (40,3 Prozent der freien Stellen).

Alternativ können die Entwickler auch in Nordrhein-Westfalen ihr Glück machen (22,6 Prozent der Angebote); Berater werden in diesem Bundesland hingegen kaum gebraucht.

Obwohl sich die Angebote nur auf vier Länder konzentrieren, haben IT-Berufsanfänger immer noch mehr Wahlmöglichkeiten als Jobeinsteiger in anderen Wirtschaftszweigen. Im Durchschnitt über alle Branchen zeigt sich eine klare Dominanz der beiden südlichsten Bundesländer. So entfallen 56 Prozent aller Angebote für Absolventen auf Bayern und Baden-Württemberg. Im Westen der Republik entstehen nur drei von zehn Stellen. (mf)

Der Artikel stammt von channelpartner.de .

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