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Neue EU-Richtlinie sorgt für Umsatz

23.01.2008 | 13:36 Uhr |

Europaweit sind die Kommunen in Zukunft verpflichtet, ausländischen Unternehmen ihre Dienstleistungen elektronisch anzubieten. Kaum eine besitzt aber das dafür notwendige Know-how.

Die neue EU-Dienstleistungsrichtlinie verursacht Kosen bei den Kommunen. IT-Dienstleistern könnte sie aber neue Aufträge bescheren. Jede dritte Kommune möchte für die Umsetzung externe IT-Dienstleister engagieren.

Die Studie Branchenkompass Public Services 2007 von Steria Mummert Consulting zeigt, dass sich jede dritte Kommune mit der Überlegung trägt, diese Aufgaben externen Dienstleistern zu übertragen. Etwa 30 Prozent wollen den Aufbau, den Betrieb und die Wartung der E-Government-Portale ausschreiben. Etwa 20 Prozent der Behörden plant sogar die IT vollständig auszulagern.

Fast die Hälfte der Kommunen möchte bei der Umsetzung der Richtlinie auf Unternehmen aus der Region zurückgreifen. Gute Chancen also für regionale Mittelständler. Grund dafür ist vor allem der Wunsch nach einer regelmäßigen Betreuung vor Ort.

Ebenfalls ausgelagert werden sollen in Zukunft einzelne Verwaltungsverfahren. Diese Überlegungen gibt es allerdings bislang nur bei zehn Prozent der Behörden. Ein komplettes Outsourcing der Verwaltungsprozesse zieht allerdings bislang keine Behörde in Betracht. Weitere Infos: www.steria-mummert.de (gn)

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