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3 UK hat das Handy für die Netzwerk-Generation

Der britische Netzbetreiber 3 hat ein Handy für die Netzwerk-Generation entwickelt. Das INQ1 bietet einen einfachen Zugang zu Facebook, Skype sowie Last.fm und erlaubt Chats, VoIP-Telefonate und E-Mails.

Der britische Netzbetreiber 3 ist einer der innovativsten Anbieter auf der Insel. Nach dem Skype-Handy hat er jetzt das Facebook-Telefon INQ1 (Ink Eins) herausgebracht. Das Handy ist für alle gedacht, denen Smartphones wie das iPhone, Blackberry Bold oder HTC Touch Diamond zu teuer sind. Mit dem INQ1 können sie trotzdem unterwegs auf ihre E-Mails und soziale Netzwerke zugreifen, Nachrichten in Echtzeit und E-Mails austauschen oder mobil ins Internet gehen.

Zusammen mit einem 18-monatigen Vertrag, der 15 Pfund im Monat kostet, bekommt der Kunde das Handy kostenlos. Der Vertrag enthält unbegrenzte Anrufe zu Facebook- und Skype-Teilnehmern, dazu 1 Gigabyte Datentransfer jeden Monat und alle E-Mails. Außerdem kann der Nutzer zu drei anderen 3-Teilnehmern kostenlos telefonieren und 75 Minuten in andere Netze.

Das Feature-Phone mit einem proprietären Betriebssystem ist auf die Dienste von 3 zugeschnitten. 3 hat einen Facebook-Client integriert, der die Profildaten automatisch aktualisiert und auf Wunsch direkt im Startbildschirm darstellt. Dazu kommt ein Skype-Client, mit dem der Nutzer chatten und telefonieren kann, und der Windows Live Messenger. Außerdem kann der Nutzer mit einem Klick auf den Musikservice Last.fm zugreifen. Andere Dienste wie Ebay sind über das Portal von 3 erreichbar. Genügend Möglichkeiten also, den Vertrag auszureizen.

Das INQ1 ist das erste Telefon von INQ, einem gerade erst vom 3-Besitzer Hutchinson Whampoa gestarteten Hersteller, Das Team hat auch bei der Entwicklung des Skype-Phones mitgearbeitet. 2009 sollen weitere Modelle folgen. Während der Entwicklung stand auch Googles Betriebssystem Android zur Debatte. Es wurde aber zugunsten der Brew-Plattform von Qualcomm verworfen. Android benötigt so leistungsstarke Komponenten, das das Handy zu teuer geworden wäre.

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