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IG Metall: HP macht Compaq platt

07.03.2003 | 14:05 Uhr |

Einer aktuellen Pressemitteilung der IG Metall zufolge hat die Geschäftsführung von Hewlett-Packard heute früh angekündigt, die einstigen Compaq-Standorte in München (Ex-Zentrale) und Hannover zu schließen. Die bislang in München angesiedelten Funktionen sollen demnach an die HP-Standorte Ratingen und Böblingen verlegt werden, wodurch von bislang 600 nur noch 150 bis 180 Arbeitsplätze übrig blieben. In Hannover verlieren demnach alle bislang rund 60 Mitarbeiter ihren Job.

Einer aktuellen Pressemitteilung der IG Metall zufolge hat die Geschäftsführung von Hewlett-Packard heute früh angekündigt, die einstigen Compaq-Standorte in München (Ex-Zentrale) und Hannover zu schließen. Damit soll der im Rahmen der Zusammenführung beider Firmen geplante Stellenabbau vorangetrieben werden. Die bislang in München angesiedelten Funktionen sollen demnach an die HP-Standorte Ratingen und Böblingen verlegt werden, wodurch von bislang 600 nur noch 150 bis 180 Arbeitsplätze übrig blieben. In Hannover verlieren demnach alle bislang rund 60 Mitarbeiter ihren Job, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet.

Die Gewerkschaft schreibt ferner, aus ihrer sowie der Betriebsräte Sicht gebe es "keinen nachvollziehbaren betriebswirtschaftlichen Grund für das Vorgehen des Managements". Im Gegenteil seien die betroffenen Funktionen für den Geschäftserfolg unentbehrlich. "Das Management riskiert einen erheblichen Geschäftseinbruch und den Verlust von unersetzlichem Wissen, wenn es seine Pläne umsetzt", erklärte Christian Brunkhorst, Mitglied des Münchner Betriebsrats und ehemaliger Vorsitzender des Compaq-Gesamtbetriebsrats.

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