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IFPI meldet Absatzplus im Musikgeschäft

04.08.2005 | 10:29 Uhr |

Der Tonträgermarkt kommt wieder langsam in Schwung. Im ersten Halbjahr verzeichnete die Musikindustrie beim CD-Absatz ein Plus von 4,4 Prozent.

Das erste Halbjahr 2005 lief für die Musikindustrie in Deutschland erfreulich: Zwar ist der gesamte Absatz im Musikmarkt um 9,9 Prozent auf 68,7 Millionen Stück gesunken, doch beim für die Industrie wichtigen Bereich "CD-Absatz im Handel" stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf 48,4 Millionen Stück. Dies meldet der Musikverband IFPI .

Der Rückgang im Gesamtmarkt erklärt sich laut Verband durch niedrigere Verkäufe im Bereich der Club- (-1 Million) und Premiumproduktionen (-4,1 Millionen) - dabei handelt es sich beispielsweise um Produkte, die bei Imbissketten angeboten werden und laut IFPI nur geringe Margen haben - sowie im Bereich Singles (-4,1 Millionen) und Musikkassetten (-2 Millionen).

Stabil geblieben sind die Absätze von Video- und Musik-DVDs mit 3,5 respektive 3,8 Millionen Stück.

In den Zahlen der IFPI noch überhaupt nicht berücksichtigt sind die Daten der verkauften Musik-Downloads für das erste Halbjahr 2005. Der Verband geht dabei von rund 8,5 Millionen Downloads aus (davon 500.000 Bundles mit mehreren Titeln). Wie erfolgreich sich dieser Bereich entwickelt, zeigt ein Vergleich zum Jahr 2004: Damals wurden 6,7 Millionen Downloads verkauft - im Gesamtjahr. Die komplette Statistik finden Sie auf den Seiten der IFPI (PDF-Format).

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