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IFPI eröffnet Jagd auf illegale Musikanbieter in P2P-Börsen

30.03.2004 | 12:42 Uhr |

Jetzt ist es offiziell: Auch deutsche Anwender, die per P2P-Börsen illegal Musik anbieten, müssen sich künftig auf Post vom Staatsanwalt einstellten. Dies hat der deutsche Bundesverband der Phonografischen Industrie (IFPI) heute in Berlin bekannt gegeben. In einer ersten Klagewelle seien 68 Strafanzeigen erstattet worden, so der Verband in einer Pressemitteilung.

Jetzt ist es offiziell: Auch deutsche Anwender, die per P2P-Börsen illegal Musik anbieten, müssen sich künftig auf Post vom Staatsanwalt einstellten. Dies hat der deutsche Bundesverband der Phonografischen Industrie (IFPI) heute in Berlin bekannt gegeben. In einer ersten Klagewelle seien 68 Strafanzeigen erstattet worden, so der Verband in einer Pressemitteilung.

"Es gibt in "Tauschbörsen" millionenfach illegale Musikangebote. Die Phonowirtschaft kann dem nicht mehr tatenlos zusehen, während der Musikabsatz stark einbricht. Wir gehen deshalb jetzt auch gegen diese illegalen Anbieter mit rechtlichen Schritten vor", so Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände.

Laut IFPI wurden Teilnehmer von Tauschbörsen bereits im vergangenen Jahr "über verschiedene Maßnahmen" auf ihr illegales Tun aufgeklärt. Jetzt werden rechtliche Schritte gegen diejenigen eingeleitet, "die sich dadurch nicht von illegalen Musikangeboten abhalten ließen", so der Verband.

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