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IFPI-Kampagne gegen Tauschbörsen erfolgreich

22.01.2004 | 17:10 Uhr |

Die Kampagne der Musikindustrie gegen das illegale Tauschen von Musikdateien zeigt angeblich Wirkung in Europa: Mehr und mehr Anwender - momentan rund zwei Drittel - sind sich demnach bewusst, dass Musikangebote via Tauschbörsen beinahe immer illegal sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) in Auftrag gegebene Studie.

Die Kampagne der Musikindustrie gegen das illegale Tauschen von Musikdateien zeigt angeblich Wirkung in Europa: Mehr und mehr Anwender - momentan rund zwei Drittel - sind sich demnach bewusst, dass Musikangebote via Tauschbörsen beinahe immer illegal sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) in Auftrag gegebene Studie, die in Deutschland, Großbritannien, Dänemark und Frankreich durchgeführt wurde.

Im Detail besagt die Studie laut dem deutschen Phonoverband : "74% der Deutschen wissen, dass Musikangebote in 'Tauschbörsen' praktisch immer illegal sind. Demgegenüber halten nur 13% das Angebot für legal, weitere 13% wissen es nicht."

In den übrigen europäischen Ländern sieht es wie folgt aus: Rund 57 Prozent der Franzosen sind sich der Tatsache bewusst, dass Tauschbörsen illegale Angebote enthalten, Großbritannien liegt bei 62 Prozent und in Dänemark sind es 72 Prozent.

Maßgeblichen Anteil an diesem positiven Ergebnis hat nach Meinung der IFPI die umfangreiche Informationskampagne, die im letzten Jahr gestartet wurde. So wurden weit über 1.000 Unternehmen und zig hundert Universitäten, Hochschulen und andere Einrichtungen auf die Urheberrechtsverletzungen in "Tauschbörsen" aufmerksam gemacht. Instant Messaging-Warnungen an Tauschbörsennutzer, die besonders viele Stücke in ihrem Angebot hatten, sollen ebenfalls geholfen haben.

Kampf gegen Piraterie - IFPI will Bemühungen verstärken (PC-WELT Online, 18.12.2003)

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