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IFA: Fraunhofer zeigt Video-Wasserzeichen

27.08.2007 | 14:06 Uhr |

Das Fraunhofer Institut will künftig Videos mit einem Wasserzeichen vor der ungewollten Veröffentlichung im Internet schützen.

Im Rahmen der IFA präsentiert das Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie eine neue Möglichkeit, Videos vor der ungewollten Veröffentlichung im Internet zu schützen . Das porTiVity-Projekt ist in erster Linie für Fernsehsender gedacht , die ihre Beiträge auch auf mobile Geräte wie beispielsweise Handys bringen wollen. Dazu werden die Sendungen meist an externe Dienstleister gegeben, um die Videos entsprechend aufzubereiten. Ein Wasserzeichen soll dabei verhindern, dass das Material schon vorher im Internet auftaucht.

Ist eine Sendung dennoch ungewollt online, kann mittels porTiVity die undichte Stelle im Produktionsablauf ermittelt werden. Zudem wird ein Authoring-System mitgeliefert, das die Nachverfolgung bewegter Objekte ermöglicht (Object Tracking). Produzenten könnten das markierte Objekt mit Zusatzinformationen versehen, die bei einem Klick aufgerufen werden.

Beim Handy-TV-Nutzer kommt schließlich ein komplettes MPEG4-Video an, das auch die zusätzlich hinterlegten Inhalte mitbringt. „Bei einer Fußballübertragung können sich Zuschauer zum Beispiel per Klick auf einen Spieler dessen Torschuss- und Vorlagenstatistik ansehen“, erläutert Patrick Wolf vom Fraunhofer Institut die Vorteile der neuen Technik.

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