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IFA: Breitband-Satelliten-Internet für DSL-freie Zonen

05.09.2007 | 15:33 Uhr |

Ende September bringt die Internetagentur Schott mit Tooway einen 2-Wege-Satellitendienst für Breitbandzugänge nach Deutschland.

Die Internetagentur Schott wird ab Ende September mit Tooway einen satellitengestützten 2-Wege-Internetzugang für Endkunden auf den Markt bringen. Möglich wird dies durch eine Kooperation mit dem Satellitenbetreiber Eutelsat und dem Breitbandspezialisten ViaSat, wie das Unternehmen auf der IFA bekannt gab. Dabei kommt das SurfBeam-System von ViaSat zum Einsatz, das bereits in Nordamerika über 250.000 Haushalte mit dem Internet verbindet.

Um Tooway zu nutzen, ist eine Satellitenschüssel mit weniger als einem Meter Durchmesser und eine Sende-/Empfangseinheit notwendig. Ein DOCSIS-Modem verbindet schließlich den Rechner mit dem satellitengestützten Internetzugang. Schott will die Hardware inklusive Montage und einem 24-Monatsvertrag für 399 Euro anbieten. Ohne Vertragsbindung kostet die Grundausstattung 549 Euro. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind gestaffelt und liegen zwischen mindestens 512 kbit/s Down- und 100 kbit/s Upstream in der „Bronze-Klasse" sowie maximal 2048 kbit/s Down- und 156 kbit/s Upstream bei der „Gold-Klasse". Die Preise mit Vertragsbindung und Flatrate liegen zwischen rund 30 und 90 Euro monatlich. Schott bietet auch zusätzliche Optionen an, darunter beispielsweise VoIP-Telefonie via Satellit. Die Aktivierungsgebühr beträgt bei allen Klassen knapp 100 Euro.

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