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IFA 2006: Ausstellerzahlen bleiben stabil

In diesem Herbst erwartet die Internationale Funkausstellung (IFA) eine stabile Ausstellerzahl. Für die Technikmesse vom 1. bis 6. September in Berlin zeichne sich eine Beteiligung auf einem ähnlich hohen Niveau wie 2005 ab.

Dies teilten die Messe Berlin und die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik ( gfu ) als Veranstalter bei einer europäischen Pressekonferenz in Athen mit. Mit 1200 Ausstellern aus 40 Ländern war im vergangenen Jahr eine Rekordbeteiligung verbucht worden. Bisher fand die IFA alle zwei Jahre statt.

Ein halbes Jahr nach der Entscheidung zur jährlichen Ausrichtung trage die Strategie schon Früchte, sagte Messe-Geschäftsführer Christian Göke. Rund 80 Prozent der im Vorjahr belegten Flächen seien bereits reserviert. Gerade Branchengrößen hielten ihre Investitionen konstant und buchten erneut gleich große Stände. Nach Messeangaben werden Hersteller wie Philips , Nokia , Sharp oder Loewe 2006 wieder präsent sein. Die Gespräche mit Sony laufen derzeit noch. Firmen der Informationstechnologie und Telekommunikation, darunter Mobilfunkbetreiber O2 , werden verstärkt vertreten sein. Für das Kongreßprogramm wurden bereits Topmanager von Samsung und Intel angekündigt.

Bei den Besucherzahlen werde das Vorjahresniveau angestrebt, sagte Göke. Die IFA 2005 hatte rund 250.000 Menschen angelockt - etwa zehn Prozent weniger als die vorausgegangene Messe im Jahr 2003. Das Unterhaltungsangebot soll in diesem Jahr mit zusätzlichen Veranstaltungen im Sommergarten des Messegeländes ausgebaut werden. Zugleich streben die Veranstalter ein medienpolitischen Forum an.

Den neuen, jährlichen IFA-Rhythmus erfordere die Marktdynamik mit ständig neuen Produkteinführungen, sagte gfu-Aufsichtsratschef Rainer Hecker. Kurz vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts könne die Ausstellung als Branchenereignis die Nachfrage stimulieren. Auch Sportereignisse wie die Fußball-WM sollen die Umsätze steigern. Von dem Spektakel, das weltweit im Fernsehen gezeigt wird, erwarte die Branche den Durchbruch für HDTV in Europa. Große IFA-Themen seien daneben eine höhere Bildqualität bei Video und Digitalkameras sowie die Verschmelzung verschiedenster Funktionen in mobilen Geräten.

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