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Deshalb machte Microsoft den Internet Explorer 9 so schlank

16.09.2010 | 15:38 Uhr |

Microsoft hat die Benutzeroberfläche des Internet Explorer 9 massiv verschlankt. Das geschah, um den zur Verfügung stehenden Raum möglichst optimal nutzen zu können.

Der Blogger Long Zheng sprach während der IE9-Präsentation in San Francisco mit Microsoft-Mitarbeitern, die für das Aussehen des neuen IE verantwortlich sind. Nämlich mit Mary-Lynne Williams, Jane Kim und Jess Hollbrook. Dieses Team hat beim IE9 ganze Arbeit geleistet und die Oberfläche deutlich entschlankt. Dadurch wirkt der Internet Explorer 9 richtig „leicht“.

Die Microsoft-Mitarbeiter betonen jedoch, dass es Microsoft nicht darum gegangen sei, den „leichtesten“ Browser zu entwickeln. Sondern darum, den zur Verfügung stehenden Platz möglichst sinnvoll zu nutzen. Der Benutzer soll nicht durch zu viele Bedienelemente verwirrt werden. Die Titelzeile ganz oben sei ohnehin überflüssig, weil ja der Name der geöffneten Website im Tab angezeigt werde, wie die Entwickler erläuterten.

Die Adresszeile mit dem Such-Eingabefeld zusammen zu legen würde nur das Nutzerverhalten wiederspiegeln. Die Größe des Eingabefeldes für Internetadressen und Suchbegriffe wiederum wurde danach bemessen, ob die 2000 wichtigsten Domain-Namen großenteils darin dargestellt werden können, ohne dass sie abgeschnitten werden.

Außerdem verrieten die Mitarbeiter, dass nach statistischen Untersuchungen die meisten Anwender weniger als vier Tabs gleichzeitig geöffnet haben würden. Und so gut wie niemand mehr als acht Tabs gleichzeitig offen habe.

Der Internet Explorer 9 Beta steht jedem Interessierten kostenlos zum Download zur Verfügung.

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