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IE7: Hat Microsoft den Firefox ausgebremst?

30.03.2007 | 11:23 Uhr |

Mehrere Firmen ermitteln regelmäßig, welcher Browser welchen Marktanteil hat. Je nach Unternehmen und Analysemethode kommen dabei immer unterschiedliche Werte zustande. Nun sind zwei Firmen aneinander geraten.Die eine Seite behauptet, dass die Einführung des Internet Explorers 7 positiv für die Entwicklung von Firefox war, die andere bestreitet das.

Laut Analysen von Janco Associates ist das Wachstum des Firefox in den USA seit Dezember 2006 langsam zum Stillstand gekommen, zu diesem Zeitpunkt hat Microsoft damit begonnen, den Internet Explorer 7 automatisch an seine Anwender auszuliefern. "Wir können eine Stabilisierung des Marktes erkennen", sagt Victor Janulaitis, CEO von Janco. Und weiter: "Innerhalb von drei Jahren verlor der IE 15 Prozent Marktanteil, nun pendelt es sich ein."

So stieg der Marktanteil des Firefox laut Janco von Dezember 2006 bis März 2007 in den USA nur noch um 0,9 Prozentpunkte auf aktuell 13,4 Prozent. Der IE hingegen konnte sich im selben Zeitraum um drei Prozentpunkte auf 70,5 Prozent verbessern. Laut Janco beträgt der Anteil des IE7 mittlerweile 18,7 Prozent. Das Unternehmen untersucht hierfür den Datenverkehr auf verschiedenen Web-Server, die die Firma betreibt.

Der derzeitige Stillstand beim Firefox bedeute, dass es ihm oder andere IE-Rivalen nicht gelingen wird, den Branchenprimus zu überholen, so Janulaitis. Außer, es gäbe "eine große Innovation".

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