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IDF: Vier-Kern-CPUs im Fokus von Intels Hausmesse

25.09.2006 | 21:07 Uhr |

Der Halbleiter-Gigant präsentiert auf dem Intel Developer Forum (IDF) neue Techniken und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Im Mittelpunkt des Forums: CPUs mit vier Rechenkernen

(IDF, San Francisco) Zurück an die Spitze: Mit den neuen Core-2-Duo-Prozessoren erobert Intel nicht nur die Leistungskrone , sondern setzt auch beim Energieverbrauch neue Maßstäbe. Noch mehr Rechenpower soll die erste Vier-Kern-CPU, Codename Kentsfield, auf Basis der Core-Architektur bieten. Der Kentsfield erhält wahrscheinlich den Namen Core 2 Extreme QX6700.

Der Core 2 Extreme QX6700 soll bereits Mitte November auf den Markt kommen. Der Vier-Kern-Prozessor wird mit einer Taktfrequenz von 2,66 GHz und einem Front Side Bus von 1066 MHz arbeiten und insgesamt auf acht MB L2-Cache zurückgreifen. Prognostizierter Preis: 1000 Euro. Allerdings handelt es sich beim Core 2 Extreme QX6700 nicht um einen echten Vier-Kern-Prozessor, der vier Rechenkerne auf einem Siliziumplättchen vereint.

Vielmehr packt Intel zwei Core 2 Duo E6700 ( Test ) in ein Prozessorgehäuse und verbindet die Dual-Core-CPUs über den langsamen Front Side Bus. Das bremst nicht nur die Kommunikation zwischen den Prozessorkernen aus, sondern treibt auch den Stromverbrauch zurück auf das Pentium-4-Niveau: Kolportiert wird eine Thermal Design Power von bis zu 130 Watt.

Wir hoffen, das wir Ihnen noch während des IDFs einen ersten Einblick in die Leistungsfähigkeit des Core 2 Extreme QX6700 geben können: Der Fachpresse sollen wieder Testsysteme - allerdings erneut mit vorinstallierten Benchmarks - für einen Vorabtest zur Verfügung stehen.

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