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IDF: Intel stellt Compiler für Transactional Memory vor

18.09.2007 | 00:03 Uhr |

Intel gibt am Vortag zum Intel Developer Forum die sofortige Verfügbarkeit des Prototyps eines Compilers mit Unterstützung für Transactional Memory bekannt. Der Intel C++ STM Compiler soll massiv parallel arbeitende Applikationen beschleunigen..

Die Transactional Memory Technologie ist ein neuer Ansatz um die Performance von parallelen Threads beim Zugriff auf einen gemeinsamen Speicher zu beschleunigen. Normalerweise werden Locks verwendet, um den parallelen Zugriff auf einen gemeinsamen Speicher zu synchronisieren. Die Lock-basierende Synchronisation ist oft komplex und bremst die Performance.

Transactional Memory nutzt eine sogenannte „atomare“ und „isolierte“ Ausführung von Tasks. Ein alternativer Kontrollmechanismus für die Koheränz der Daten soll Deadlocks verhindern und die parallele Programmierung laut Intel stark vereinfachen. Eine Java-basierende Demo von Intel arbeitet auf einer 16-Wege-Xeon-Plattform durch die Speicherzugriffskoordination der Transactional-Memory-Technologie drei bis viermal schneller.

Der Intel C++ STM Compiler Prototyp Edition bietet experimentelle Unterstützung für C und C++ unter Windows und Linux. Der Compiler enthält Runtime Librarys für Transactional Memory und ist ab sofort als Download verfügbar. Das Programmiertool soll Anwendern frühzeitig ermöglichen, mit der neuen Technologie zu experimentieren und diese zu testen. Ich einem Feedback-Forum können User sich über Erfahrungen mit dem C++ STM Compiler austauschen. (cvi)

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