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IDF: Das Haus und Büro der Zukunft funktioniert am besten mit Intel-CPUs

10.09.2004 | 10:15 Uhr |

Beim Einschalten des Fernsehers wird automatisch der Raum verdunkelt. Klingelt während des Videoabends das Telefon, reicht das Stummschalten des TVs, damit die Lichter wieder angehen. Diese Vision des vernetzten Hauses nennt Intel Digital Home.

Beim Einschalten des Fernsehers wird automatisch der Raum verdunkelt. Klingelt während des Videoabends das Telefon, reicht das Stummschalten des TVs, damit die Lichter wieder angehen. Diese Vision des vernetzten Hauses nennt Intel Digital Home. Doch nicht nur zu Hause herrscht digitaler Aufbruch, im Büro soll das Digital Office Einzug halten: Dank kabelloser Netzwerke sind dort alle Geräte miteinander verbunden und konfigurieren sich ohne Zutun des Anwenders. Und Intel vergisst natürlich nie darauf hinzuweisen, dass diese digitale Zukunftsvisionen ideale Einsatzgebiete für die Prozessorpower aktueller und künftiger Intel-CPUs sind.

Als wichtigste Anwendung sieht Intel zunächst Unterhaltung: Spielen auf dem Fernseher mit kabellosen Gamepads oder die kabellose Übertragung von Filmen und Musik zu jedem Abspielgerät im Haus sollen Anwender für das digital Haus begeistern. Dabei arbeiten WLAN-Adapter, die sich an Fernseher oder Stereoanlage anschließen lassen wie der Media Extender von Microsoft mit Intel-basierenden Notebooks oder Entertainment PCs (E-PC) zusammen. Der E-PC soll mit schickem, wohnzimmer-kompatiblen Design sicherstellen, dass es Rechner mit Intel-Komponenten auch in die Massivholz-Schrankwand schaffen und nicht nur im Arbeitszimmer bleiben.

Neben der Unterhaltung soll das Digital Home der Haus-Steuerung dienen, zum Beispiel um Strom- und Wasserverbrauch vom PC aus zu kontrollieren, oder der Gesundheit: Zum Beispiel könnte die allein lebende Großmutter automatisch an die Einnahme ihrer Tabletten erinnert werden.

Der Standard Network Media Product Requirements (NMPR) 2.0 soll sicherstellen, dass die verschiedenen Geräte problemlos miteinander zusammenarbeiten. Und dank DCTP/IP ist auch die Unterhaltungsindustrie mit an Bord, da diese Übertragungstechnik das Kopieren digitaler Inhalte verhindern soll. Erste Produkte und Anwendungen für das Digital Home erwartet Intel zum Weihnachtsgeschäft 2004.

Im digitalen Büro werden sich dank Intel die vernetzten Computer selbst diagnostizieren und heilen: Für die Fernwartung eines Netzwerkrechners ohne Zutun des Anwenders, zum Beispiel nach einem Virenbefall, stellte Intel die Software Intel Active Management Technology vor. Videokonferenzen sollen mit High Definition Audio und leistungsstarken Dual-Core-Prozessoren kein Problem mehr sein.

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