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Bildergalerie von Intels Plänen für 2008/2009

21.08.2008 | 08:38 Uhr |

Intels Stephen L. Smith, Vice President und Director der Digital Enterprise Goup, hat auf der IDF Intels Pläne für die Bereiche Server, Clients (Desktop, Notebooks), Netbooks & Co. verkündet. Intels Roadmap bieten wir Ihnen in Form einer Bildgalerie zum Ansehen an.

Insbesondere Gamer, die viel Wert auf Leistung legen, erhalten Ende des Jahres mit dem Intel Core i7 die passende Lösung von Intel. Der unter dem Codenamen "Nehalem" entwickelte Prozessor wird auch in einer "Extreme"-Fassung erhältlich sein und über vier Kerne verfügen, die zeitgleich acht Software-Threads abarbeiten. Auf die Frage, ob und was "i7" eigentlich bedeutet, gab es seitens Smith eine denkbare einfache Antwort: Nichts. Marktforschungen hätten ergeben, dass die Leute durch die bisherigen Namensgebungen der Prozessoren eher verwirrt werden. Daher habe man sich entschieden, dem "Core" eine Modellnummer folgen zu lassen, die so gestaltet ist, dass Anwender auf die Leistungsfähigkeit zurückschließen können.

Wie konsequent Intel damit ist, bleibt bis zu den anderen neuen Core-CPUs abzuwarten, die sich anders als der "Core i7" vor allem an den Mainstream-Markt richten werden. Wie der Roadmap von Intel zu entnehmen ist, werden diese Nehalem-Prozessoren unter dem Codenamen "Lynnfield" (4 Kerne / 8 Softwarethreads) und "Havendale" (2 Kerne / 4 Softwarethreads) entwickelt.

Im mobilen (Hochleistungs-)Bereich wird der in der 45nm-Technik hergestellte mobile Intel Core 2 Extreme (bisher nur als Zwei-Kern-CPU, demnächst auch als Vier-Kern-CPU erhältlich), im kommenden Jahr durch den unter dem Codenamen "Clarksfield" (4 Kerne, 8 Softwarethreads) entwickelten Prozessor der "Calpella"-Plattform, der nächsten Centrino-Plattform, abgelöst. Wer im mobilen Bereich eher weniger Leistung und dafür im Gegenzug auch einen günstigeren mobilen Prozessor wünscht, der wird durch die "Auburndale"-CPU (2 Kerne, 4 Software-Threads) befriedigt, die ebenfalls zur "Calpella"-Plattform gehört.

Für kleinere Mainboards und auch niedrigeren Stromverbrauch soll mit den Mainstream Nehalem-CPUs im Jahr 2009 der Wechsel von der bisherigen 3-Chip-Lösung (CPU, Chipsatz, I/O) auf die neue 2-Chip-Lösung (CPU, Ibex Peak) sorgen. Begriffe wie "FSB" und "Northbridge" gehören damit künftig der Vergangenheit an. Die Steuerung der Grafikkarte (oder des integrierten Grafikchips) und des Speichers übernimmt künftig der Prozessor. Den Rest übernimmt "Ibex Peak".

Im Bereich Nettops beziehungsweise deren mobile Variante Netbook, hat Intel in diesem Jahr bereits mit der Atom-CPU einen erfolgreichen Coup gelandet, der von den Hardware-Herstellern mit Begeisterung aufgenommen wurde. Kam im Jahr 2007 noch bei dieser Geräteart der Celeron 220 (65nm) zum Einsatz, konnte er 2008 durch den in der 45nm-Technik gefertigten Atom-Prozessor abgelöst werden, der sowohl kleiner ist, als auch weniger Energie benötigt und günstiger ist.

Hier nun die aktuelle Intel-Roadmap in Form einer Galerie:

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