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IDF: ATI erläutert Vorteile seiner nativen PCI-Express-Lösung

20.02.2004 | 12:32 Uhr |

Unter dem Motto "Go Native! Done right" versucht ATI, die Vorteile seiner nativen PCI-Express-Lösung dem IDF-Publikum näher zu bringen. Im Gegensatz zum Erzrivalen Nvidia übersetzt ATI bei seiner PCI-Express-Anbindung nicht über einen Brückenchip den AGP-Datentransfer ins PCI-Express-Protokoll. Nvidias Weg führt laut Konkurrent ATI nämlich zu Leistungseinbußen, da sich nicht die volle Bandbreite der PCI-Express-Schnittstelle von bis zu 7,46 GB/s in beiden Richtungen nutzen lasse.

Unter dem Motto "Go Native! Done right" versucht Grafikchiphersteller ATI, die Vorteile seiner nativen PCI-Express-Lösung dem IDF-Publikum näher zu bringen. Im Gegensatz zum Erzrivalen Nvidia übersetzt ATI bei seiner PCI-Express-Anbindung nicht über einen Brückenchip den AGP-Datentransfer ins PCI-Express-Protokoll. Nvidias Weg führt laut Konkurrent ATI nämlich zu Leistungseinbußen, da sich nicht die volle Bandbreite der PCI-Express-Schnittstelle von bis zu 7,46 Gigabyte pro Sekunde in beiden Richtungen nutzen lasse.

Auf Tuchfühlung: Die IDF-Stände der Erzrivalen ATI und Nvidia

Fehlt bloß die Killer-Applikation, die erst einmal annähernd die Transferleistung der AGP-Schnittstelle benötigt, die bei knapp 2 Gigabyte pro Sekunde liegt. Die soll jetzt von Video-Spezialist Pinnacle kommen. Mit der Videobearbeitungs-Software lassen sich Filme im hochauflösenden Fernsehformat (HD-TV) in Echtzeit bearbeiten. Um den Geschwindigkeitsvorteil zu demonstrieren, führte Pinnacle der PC-WELT die Software parallel auf zwei vergleichbar ausgestatten Rechnern vor. Im ersten Testsystem kam eine PCI-Express-Karte zum Einsatz, im zweiten steckte eine AGP-Karte. Ergebnis: Das PCI-Express-System war im Schnitt um ein Drittel schneller.

Pinnacles Killer-Applikation: Das PCI-Express-System links ist dem AGP-Rechner schon um etliche Frames enteilt

Allerdings steckt HD-TV in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Zwar können Hobbyfilmer mit HD-TV-Kameras ab 2000 Euro bereits hochauflösend aufzeichnen. Auch Plasma- und Flachbildschirme, die HD-TV unterstützen, werden auf der CeBIT in zahlreichen Varianten zu bewundern sein. Es wird allerdings noch Jahre dauern, bis sich HD-TV hierzulande auf breiter Front durchsetzt. Denn dazu bedarf es Fernsehsender, die ihr Programm im HD-TV-Format übermitteln. Auch der schon von einigen Studios angekündigte erste DVD-Film im HD-TV-Format ist bis jetzt noch nicht aufgetaucht.

Fazit: Wir warten weiter auf eine massentaugliche Killer-Applikation, die tatsächlich von PCI-Express-Grafikkarten profitiert.

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