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Notebook-Diebstahl ist an der Tagesordnung

15.10.2007 | 12:55 Uhr |

Eine IDC-Studie im Auftrag von Kensington zeigt: Bei 92 Prozent der befragten Firmen wurden schon einmal Laptops entwendet. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sind in punkto Laptop-Sicherheit schlecht gerüstet.

Das englische Unternehmen Kensington , das unter anderem mobile Ladegeräte, Notebook-Sicherheitslösungen, iPod-Zubehör und Laptop-Taschen verkauft, gab bei IDC eine Studie zur Notebook-Sicherheit in Auftrag. Das Ergebnis: Bei 92 Prozent der befragten Firmen wurden schon einmal Laptops entwendet. In der Hälfte der Unternehmen schlugen die Diebe gar innerhalb der letzten sechs Monate zu.

Die Mehrheit der befragten Firmen (59 Prozent) haben keinen Sicherheitsverantwortlichen und planen auch nicht, eine solche Funktion zu besetzen. Gleichzeitig waren sich 96 Prozent der Befragten nicht der Kosten bewusst, die neben der erneuten Hardwareanschaffung auch durch Ausfallzeiten entstehen können.

Als größte Gefahr beim Laptop-Klau betrachteten die Befragten die Offenlegung von Kundendaten. Diese Furcht rangiert noch vor der Angst vor einer Gefährdung von Mitarbeiter- und allgemeinen Unternehmensdaten.

Kensington gibt in diesem Zusammenhang folgende Ratschläge zur Laptopsicherheit in Unternehmen:

* Laptops sollten immer durch ein Schloss gesichert werden
* Laptops sollten sich nicht in Fensternähe oder auf Autositzen befinden
* Regelmäßige Datensicherungen durchführen
* Risikobewusstsein bei Nutzung und Transport in der Öffentlichkeit schärfen

IDC hat im Auftrag von Kensington im Juni 2007 insgesamt 200 IT-Manager in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den Beneluxstaaten telefonisch befragt.

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