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Mehr Mobilität erfordert bessere Sicherheitslösungen

Das Thema mobile Sicherheit wird im Hinblick auf den zunehmenden Einsatz mobiler Endgeräte sowie der vermehrten Nutzung drahtloser Datenübertragungswege immer wichtiger, so das Ergebnis einer IDC-Studie.

IDC befragte 150 deutsche Unternehmen zu diesem Thema im November 2008, die mehr als 100 Mitarbeiter und mindestens 100 mobile Endgeräte im Einsatz haben.

Die IDC Studie "Mobile Security, Status Quo und Trends in Deutschland 2008/09" gibt Auskunft über eine Bestandsaufnahme des Marktes für Mobile Security in deutschen Unternehmen. Bei der Befragung hat sich gezeigt, dass schon im letzten Jahr mehr als ein Drittel der Mitarbeiter mit mobilen Endgeräten ausgestattet waren. Dieser Anteil soll bis 2010 auf fast die Hälfte der Mitarbeiter ausgeweitet werden.

Zu den mobilen Endgeräten zählen in erster Linie Laptops, Handhelds und Mobiltelefone. Im Bereich der drahtlosen Datenübertragung stehen WLAN und Bluetooth im Vordergrund. Allerdings müssen auch mobile Speichermedien im Rahmen der Sicherheitslösung eines Unternehmens entsprechend berücksichtigt werden.

Zwei wesentliche Wirkungsfelder lassen sich identifizieren, wenn es um die Frage geht, weshalb mobile Endgeräte zum Einsatz kommen: Zum einen handelt es sich hierbei um die Nutzer und zum anderen um die Unternehmensdaten. Bewertet wurde auf einer Skala von 1 = sehr wichtig bis 5 = unwichtig.

Wie die Ergebnisse zeigen, steht eindeutig die Erreichbarkeit der Mitarbeiter mit 1,5 im Vordergrund. Hierzu dürften in erster Linie Laptops, Mobiletelefone, Smartphones und PDAs zum Einsatz kommen, die sicherstellen, dass Mitarbeiter sowohl via Telefon als auch über Email erreicht werden können.

Letztlich müssen aber alle genannten Gründe im Gesamtkontext betrachtet werden, denn die Effizienzsteigerung beim Mitarbeiter, die einen Durchschnittswert von 1,8 erreichte und somit den zweiten Platz auf der Skala einnimmt, ergibt sich aus den Resultaten der anderen angeführten Gründe.

Neben den eingesetzten Produkten die zur Sicherheit beitragen, sollte vor allem das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter geschärft werden. Zusätzlich sollten klar formulierte Sicherheitsrichtlinien den Nutzern genau so viel Spielraum geben, dass das Sicherheitsrisiko minimiert und dennoch die Potenziale einer mobilen Lösung möglichst ausgeschöpft werden können.

"Hierzu ist es jedoch erforderlich, dass sowohl Veränderungen in der Bedrohungslage als auch die zu erwartende Zunahme der Nutzerzahl flexibel in der aufgebauten Sicherheitslösung berücksichtigt werden können, ohne dass die Leistungsfähigkeit der Lösung in Mitleidenschaft gerät", gibt Haas Entscheidern mit auf den Weg. (mha)

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