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Software-as-a-Service behauptet sich im IT-Markt

Laut einer aktuellen Untersuchung von IDC haben vor allem neue IT-Services in der Krise die Nase vorn.

Die Finanzkrise hinterlässt im deutschen IT-Markt deutliche Spuren. Im kommenden Jahr wird das Wachstum nur bei einem Prozent verharren. Danach soll sich die Situation entspannen. In der IDC-Studie „Der IT-Markt in Deutschland im Zeichen der Krise, 2007-2012 – Update 3. Quartal 2008“ beschreiben die Analysten die Auswirkungen der Konjunkturflaute. Nach der Prognose wird die Rezession den deutschen IT-Markt in der ersten Jahreshälfte 2009 voll erfassen. Besonders hart trifft es den Hardware-Bereich. Erst 2011 wird sich die IT-Branche erholen und kann wieder ein Wachstum von über vier Prozent verbuchen.

IDC zufolge werden viele Unternehmen in den nächsten Monaten ihre Ausgaben beispielsweise für Hardware zurückschrauben und längere Investitionszyklen implementieren. Nur 0,2 Prozent Wachstum sagen die Marktforscher für die Hardware-Branche voraus. Nur bei den Smart Handheld Devices erwartet IDC eine weiterhin stabile Entwicklung.

Im Software-Markt sind unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten. Neben schwachen Teilsegmenten werden sich einige wachstumsstarke Bereiche durchsetzen, darunter Infrastruktur-Software rund um Zentralisierung, Konsolidierung und Virtualisierung. Außerdem steigt die Nachfrage nach Software-as-a-Service (SaaS). Knappe IT-Budgets und die Verfügbarkeit von immer ausgereifteren Anwendungen werden diesen Dienstleistungen zu einer größeren Verbreitung verhelfen. IDC erwartet einen Anstieg der Software-Investitionen von jeweils fünf Prozent in den kommenden Jahren. (jp)

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