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IDC: Microsoft dominiert weiter Betriebssystem-Markt

08.10.2003 | 16:17 Uhr |

Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC konnte sich Microsoft im Jahr 2002 trotz der steigenden Konkurrenz behaupten. Auf dem Markt für "Server Operating Environment" (SOE) stiegt der Anteil an den verkauften neuen Lizenzen von 50,5 Prozent im Jahre 2001 auf 55,1 Prozent im vergangen Jahr. Etwas geringer fiel die Veränderung im "Client Operating Environment", aber auch hier konnte Microsoft zulegen.

Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC konnte sich Microsoft im Jahr 2002 trotz der steigenden Konkurrenz behaupten. Auf dem Markt für "Server Operating Environment" (SOE) stiegt der Anteil an den neuverkauften Lizenzen von 50,5 Prozent im Jahre 2001 auf 55,1 Prozent im vergangen Jahr. Linux erreicht in diesem Marksegment einen Verkaufsanteil von 23,1 Prozent, Unix elf Prozent und Netware 9.9 Prozent.

Etwas geringer fiel für die Windows-Macher die Veränderung im "Client Operating Environment" aus, aber auch hier konnte Microsoft zulegen. 93,8 Prozent aller Verkäufe von neuen Lizenzen entfielen auf Microsoft, 2,9 Prozent auf MacOS und 2,8 Prozent auf Linux.

Insgesamt wurden laut IDC im Jahr 2002 5,7 Millionen Lizenzen im Server- und 121 Millionen Lizenzen im Client-Markt verkauft. Trotz der IT-Krise stieg der Gesamtmarkt für Betriebssysteme um 4,3 Prozent auf 18,6 Milliarden US-Dollar.

Nach Ansicht der Marktforscher wird sich an der Dominanz von Microsoft in den nächsten fünf Jahren nichts ändern. Bis dahin prognostizieren sie für den Server-Markt ein jährliches Wachstum von 9,1 Prozent und für den Client-Markt ein Wachstum in Höhe von jährlich 7,5 Prozent.

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