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IBM will angeblich 8.000 Mitarbeiter entlassen

14.06.2013 | 05:03 Uhr |

Im Zuge des aktuellen Sparplans will IBM einem aktuellen Bericht zufolge weltweit rund 8.000 Stellen streichen.

Um die enttäuschenden Geschäftsergebnisse aus dem ersten Quartal 2013 auszugleichen, will IBM einen harten Sparplan durchsetzen und weltweit rund 8.000 Mitarbeiter entlassen. Das will die Nachrichtenagentur Bloomberg aus brancheninternen Kreisen erfahren haben. Wie die US-amerikanische Mitarbeitervereinigung Alliance@IBM auf ihrer offiziellen Website anführt, seien bislang 1.600 Entlassungen durch das Unternehmen bestätigt worden. Die Bloomberg-Quelle geht jedoch von weitaus mehr Stellenstreichungen aus.

Aktuellen Zahlen zufolge sind bei IBM weltweit mehr als 434.000 Mitarbeiter beschäftigt. Mit den aktuellen Plänen, würde sich die Belegschaft um rund zwei Prozent reduzieren. Betroffen sind den Angaben zufolge alle Hierarchie-Ebenen des Konzerns. Die Kosten für die Umstrukturierungsmaßnahmen inklusive Abfindungen könnten sich auf rund eine Milliarde US-Dollar belaufen.

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Bestätigen wollte IBM die neue Entlassungswelle gegenüber Bloomberg nicht. Laut einem Sprecher sei der Konzern konstant damit beschäftigt, seine Mitarbeiter-Zahlen an die Veränderungen der Branche anzupassen. Ob auch Arbeitsplätze in Deutschland von den Sparmaßnahmen betroffen sind, ist derzeit noch unklar.

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