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IBM bietet Power-750-Server mit Linux an

31.07.2013 | 09:05 Uhr |

IBM bietet seinen Power-750-Server - auf dem auch der Supercomputer Watson basiert - jetzt auch in einer Variante nur mit Linux an. Den PowerLinux 7R4 bezeichneten Server stattet IBM wahlweise mit einer Linux-Distribution von Red Hat oder SUSE aus.

Der PowerLinux 7R4 hat 32 Rechenkerne in vier CPU-Sockeln und soll Kunden ansprechen, die rechenintensive Workloads in Bereichen wie Analytics, Cognitive Computing oder Datenbank- und Web-Infrastrukturen auf einer Open-Source-Plattform betreiben wollen. Als Betriebssystem sieht IBM SLES 11 SP2 oder RHEL 6.4 vor; oder neuere Versionen. Im Rahmen einer Kooperation mit EnterpriseDB läuft auf der Maschine auch der "Postgres Plus Advanced Server" , der als Alternative zu Oracle beworben wird und sowohl eine einfache und kostengünstige Migration ermöglichen als auch viele Oracle-basierende Anwendungen "nahezu unverändert" laufen lassen soll. Aber auch IBMs hauseigene Datenbank "DB2" (laut "Big Blue" bei Oracle-Migrationen im Schnitt zu 98 Prozent kompatibel) ist natürlich in einer Linux-Ausführung erhältlich.

Der Power 750 - nur mit Linux heißt er "PowerLinux 7R4".
Vergrößern Der Power 750 - nur mit Linux heißt er "PowerLinux 7R4".
© IBM

Außerdem gibt es von IBM neue optimierte Linux-Versionen von IBM Cognos Business Intelligence sowie Websphere-Lösungen für Entwicklung und Betrieb Java-basierender Applikationen für Web-Clients und mobile Endgeräte. Insgesamt bietet Big Blue bereits 137 Softwarelösungen für seine drei Power Systems mit Linux - es gibt auch noch die kleineren "7R1" und "7R2" - an, darunter auch "Infosphere BigInsights" und "InfoSphere Streams".

Grundsätzlich kann man Linux natürlich auf allen aktuellen Power-Servern von IBM betreiben. Wer das neben dem Unix AIX oder IBM i tun möchte, kann einen Server mittels "PowerVM" virtualisieren. ( Computerwoche /cvi)

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