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IBM widerspricht Bill Gates: Keine Interesse an Tablet PCs

13.11.2001 | 14:15 Uhr |

Erst vor wenigen Tagen sagte Bill Gates dem "Tablet PC" eine goldene Zukunft voraus. Herkömmliche Rechner würden in den nächsten Jahren durch die "Flachmänner" ersetzt. Doch mit seiner Euphorie scheint der Microsoft-Gründer ziemlich allein zu stehen. Der Branchen-Gigant IBM zeigt dem "Tablet-PC" die kalte Schulter.

Erst vor wenigen Tagen sagte Bill Gates dem "Tablet PC" eine goldene Zukunft voraus (PC-WELT berichtete. Herkömmliche Rechner würden in den nächsten Jahren durch die "Flachmänner" ersetzt. Doch mit seiner Euphorie scheint der Microsoft Gründer ziemlich allein zu stehen. Der Branchen-Gigant IBM zeigt dem "Tablet-PC" die kalte Schulter.

Big Blue will sich in naher Zukunft nicht in der Entwicklung der Tablet PCs engagieren. Dies gab Leo Suarez, Vizepräsident des weltweiten Produkt-Marketing für PCs bei IBM bekannt.

Gerade angesichts des gegenwärtigen wirtschaftlichen Rückgangs sieht IBM den "Tablet PC" als Experiment, das nicht zur derzeitigen "back-to-basics"-Ausrichtung des IT-Herstellers passen würde. IBM will sich auf den Verkauf von IT-Dienstleistungen und der dazugehörigen Hardware konzentrieren.

Und Suarez setzt noch eins drauf: "Ich habe bis jetzt noch keinen Kunden getroffen, der nach einem Tablet PC fragte".

Auch der Einstieg in den Markt mitPDAsscheint für IBM kein attraktives Ziel zu sein - zumindest nicht mit einem Produkt, das unter dem eigenen Namen vertrieben wird. Eventuell werde Big Blue aber PDAs für Reseller wie Dell produzieren.

Topliste der PDAs

Neue Festplatten von IBM für Desktop und Notebooks (PC-WELT Online, 08.11.2001)

US-Anwender verklagt IBM (PC-WELT Online, 25.10.2001)

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