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IBM und Toshiba arbeiten an günstigeren Tablet-PCs

11.07.2003 | 16:06 Uhr |

IBM und Toshiba planen dem Informationsdienst Digitimes zufolge dem dahinvegetierenden Tablet-PC-Markt einen ordentlichen Schub zu verpassen. Gelingen soll dies - potenzielle Käufer wird es freuen - durch entsprechende Preisanpassungen.

IBM und Toshiba planen dem Informationsdienst Digitimes zufolge dem dahinvegetierenden Tablet-PC-Markt einen ordentlichen Schub zu verpassen. Gelingen soll dies - potenzielle Käufer wird es freuen - durch entsprechende Preisanpassungen.

Die Branchenriesen seien dazu mit diversen Notebook-Herstellern aus Taiwan in regelmäßigem Kontakt um die Produktion günstiger Tablet-PCs zu Retail-Preisen von etwa 1300 Dollar zu erreichen, so der Dienst.

Grund für die Maßnahme seien die weit unter die Erwartungen gefallenen Absatzzahlen für die extrem flexiblen Flachmänner. Acer etwa konnte im vierten Quartal 2002 weltweit rund 35.000 Tablet-PCs verkaufen, im ersten Quartal 2003 sind die Absatzzahlen dann um 50 Prozent gesunken. Auch Branchenriese HP musste im Vergleich zum vorangegangenen Quartal Einbußen im Tablet-PC-Absatz hinnehmen ( wir berichteten ).

Für die Entwicklung werden vor allem die verhältnismäßig hohen Preise zwischen 1700 und 2500 Dollar verantwortlich gemacht. Darüber hinaus wird Microsoft vorgeworfen, Hardware-Partnern nicht den Support im ursprünglich versprochenen Ausmaß geliefert zu haben.

Zusätzlich zu den für den Verbraucher recht positiven Preisänderungen sollen übrigens neue Modelle den Markt beleben.

Tablet-PCs: Ist die Luft schon raus? (PC-WELT Online, 03.06.2003)

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