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IBM streicht 600 Jobs

19.08.2003 | 10:44 Uhr |

Der weltgrößte Computerkonzern IBM versucht wieder, mit Stellenabbau die Verluste in seiner Chipsparte in Griff zu bekommen. In mehreren US-Werken werden 600 Arbeitsplätze gestrichen, 3000 Beschäftigte müssen eine Woche unbezahlten Urlaub machen.

Der weltgrößte Computerkonzern IBM versucht wieder, mit Stellenabbau die Verluste in seiner Chipsparte in Griff zu bekommen. In mehreren US-Werken werden 600 Arbeitsplätze gestrichen, 3000 Beschäftigte müssen eine Woche unbezahlten Urlaub machen, wie ein IBM-Sprecher am Montag mitteilte. In der verlustbringenden Chipsparte waren im vergangenen Jahr waren bereits 1500 Jobs abgebaut worden. Der Bereich Technology Group, der sich vor allem mit der Chipherstellung befasst, hatte IBM einen Jahresverlust von gut eine Milliarde Dollar vor Steuern eingebracht.

Besonders schwer von den neuen Personalkürzungen betroffen ist ein Werk bei Burlington im US-Staat Vermont, in dem 500 Jobs verschwinden. Im vergangenen Jahr hatte IBM eine 2,5 Milliarden Dollar teure hochmoderne Chipfabrik in der Nähe von New York eröffnet und damit in der aktuellen Branchenflaute zusätzliche Überkapazitäten geschaffen.

IBM stellt Produktion in Deutschland ein (PC-WELT Online, 16.01.2003)

IBM plant 4000 neue Entlassungen (PC-WELT Online, 03.09.2002)

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