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IBM setzt voll auf Linux

IBM setzt in Europa voll auf Linux. In den kommenden vier Jahren will der Branchen-Riese insgesamt 200 Millionen Dollar (umgerechnet 418 Millionen Mark) in so genannte Linux-Zentren investieren. Laut IBM lassen sich Anwendungen für das weltweite Datennetz schneller und kostengünstiger entwickeln, weil sie nicht mehr für verschiedene Plattformen und Systeme angepasst werden müssen.

IBM setzt in Europa voll auf Linux. In den kommenden vier Jahren will der Branchen-Riese insgesamt 200 Millionen Dollar (umgerechnet 418 Millionen Mark) in so genannte Linux-Zentren - in Böblingen, Paris und an weiteren fünf europäischen Standorten - investieren. IBM stellt dort rund 600 Berater und Spezialisten für Hardware, Software und Service zur Verfügung, die zusammen mit Kunden des Unternehmens eine raschere Umstellung von Anwendungen auf das freie Betriebssystem ermöglichen sollen.

"Die wichtigsten Unternehmen der Branche müssen zusammenkommen und einen gemeinsamen Standard etablieren", betonte Mike Lawrie, IBM-Chef für die Regionen Europa, den Nahen Osten und Afrika. Das

Betriebssystem Linux sei dafür am besten geeignet, weil es genau wie das Internet nicht einem einzigen Unternehmen gehöre. Anwendungen für das weltweite Datennetz könnten schneller und kostengünstiger, entwickelt werden, weil sie nicht mehr für verschiedene Plattformen und Systeme angepasst werden müssen.

Experten rechnen damit, dass Linux im Herbst Windows weltweit als meistinstalliertes Betriebssystem bei neu verkauften Servern ablösen wird. (PC-WELT, 23.07.2000, dpa/ sp)

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