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IBM schließt Schweinfurter Standort von Business Services

Der Computer-Konzern IBM hat am Freitag die Betriebsstätte seiner Tochter Business Services in Schweinfurt mit rund 330 Mitarbeitern wie geplant geschlossen.

Der Computer-Konzern IBM hat am Freitag die Betriebsstätte seiner Tochter Business Services in Schweinfurt mit rund 330 Mitarbeitern wie geplant geschlossen.

In Schweinfurt würden künftig nur noch einige wenige Auftragnehmer im Rahmen von Werksverträgen den Betrieb vorhandener Rechenzentrumseinrichtungen aufrechterhalten, sagte IBM-Sprecher Peter Gerdemann am Freitag auf Anfrage. Die überwiegende Mehrheit der betroffenen Arbeitnehmer habe freiwillige Aufhebungsverträge unterzeichnet. Dem Rest sei gekündigt worden.

IG-Metall-Sprecher Roland Kippes sprach von etwa 70 Kündigungen. Derzeit seien noch 25 Kündigungsschutzklagen anhängig. Die Mehrzahl der Arbeitsplätze wird nach Gewerkschaftsangaben nach Ungarn verlagert. Ganz wird der Standort nach Angaben des IBM-Sprechers allerdings nicht geschlossen. Die Tochter Application Systems mit rund 150 Mitarbeitern verbleibe in Schweinfurt.

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