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IBM präsentierte mögliche Speicher der Zukunft

14.09.2006 | 15:20 Uhr |

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der ersten Festplatte stellte IBM im Almaden-Forschungszentrum Projekte für künftige intelligente Speichersysteme vor.

Wissenschaftler und Forscher umrissen bei dem Event eine Reihe von Schlüsselprojekten für die Zukunft. Dabei wurde unter anderem das Projekt "IBM Storage Class Memory" präsentiert. Dieses konzentriert sich auf die Entwicklung von preiswerten und zuverlässigen Solid-State-RAM-Speichern, die einmal Festplatten und Flash-Speicher ersetzen könnten.

1956 stellte IBM mit "Ramac 305" den ersten Computer mit eingebauter Festplatte vor.
Vergrößern 1956 stellte IBM mit "Ramac 305" den ersten Computer mit eingebauter Festplatte vor.
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Zudem wurden Forschungsergebnisse zum Thema "Intelligenter Datenspeicher" diskutiert. Künftige Datenspeichersysteme werden nach Angaben der Forscher mehr als nur Ablageräume für Daten sein. Sie werden eine große Vielzahl von modernen Daten-Management- und Analysefähigkeiten mitbringen, die eine effizientere Verwaltung und Nutzung der Daten ermöglichen können. Von den zukünftigen Speichersystemen wird auch erwartet, dass sie selbst rechnen. IBM-Forscher erklärten, dass die logische Partitionierungs-Technik (LPAR) eine intelligente Nutzung von Rechenleistung ermöglichen könnte, indem virtuelle Umgebungen auf einem Speichersystem eingerichtet werden.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem das fünfzigjährige Jubiläum der Einführung der ersten Festplatte, der "IBM 350 Disk Storage Unit" für den "305 Ramac"-Computer, gefeiert. Während 1956 die erste Festplatte die gesammelten Werke von Shakespeare in digitaler Form speichern konnte, wäre zum Beispiel das heutige DS8000-System von IBM in der Lage, mehr als 76 Millionen Kopien von Shakespeares Werken aufzunehmen. Einen ausführlichen Bericht über die erste Festplatte lesen Sie hier . (mb)

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