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IBM nimmt AMD-CPUs aus dem Sortiment

15.08.2001 | 09:41 Uhr |

IBM wird in Zukunft keine Desktop-PCs mehr mit AMD-CPUs anbieten. Dabei dürfte sich der finanzielle Schaden für AMD eher in Grenzen halten, denn IBM hatte nur zwei Desktop-PCs mit AMD-Prozessoren im Sortiment und selbst die wurden nur auf Kundenwunsch hergestellt. Viel gewichtiger dürfte aber der Prestigeverlust für AMD sein, schließlich ist IBM nicht irgendein PC-Hersteller.

IBM wird in Zukunft in Nordamerika keine Desktop-PCs mehr mit AMD-CPUs anbieten. Im europäischen Raum soll das Angebot weiter eingeschränkt werden. Dabei dürfte sich der finanzielle Schaden für AMD in Grenzen halten, denn IBM hatte lediglich zwei Desktop-PCs mit AMD-Prozessoren im Sortiment und selbst diese wurden nur auf Kundenwunsch hergestellt. Viel gewichtiger dürfte aber der Prestigeverlust für AMD sein, schließlich ist IBM nicht irgendein PC-Hersteller.

IBM begründet den Schritt einem Bericht unseres Schwestermagazins Tecchannel zufolge damit, dass das Angebot schlanker und für Online-Käufer übersichtlicher gestaltet werden soll. Schon im Mai hatte IBM Rechner mit AMD-Prozessoren nicht mehr auf dem US-Mark angeboten. In Asien hingegen wurden weiterhin PCs mit AMD-CPUs offeriert.

Intel sagt AMD den Kampf an (PC-WELT Online, 08.08.2001)

Pentium 4: Über 50 Prozent billiger (PC-WELT Online, 03.08.2001)

Intel: Preissenkungen und neue Prozessoren (PC-WELT Online, 19.07.2001)

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