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IBM bündelt weitere Portaltechnik für den Mittelstand

25.08.2006 | 11:29 Uhr |

Der neue "Portal Server" ist zwischen der Highend-Linie und der für kleine Unternehmen angebotenen Express-Version angesiedelt.

Zielgruppe für das neue Portal-Produkt sind laut IBM kleine und mittelständische Unternehmen, tatsächlich dürften sich aber eher größere Mittelständler für das Produkt interessieren. Dafür spricht zum Beispiel, dass die Software Kernfunktionen der Highend-Linie bietet, so etwa Integrationsmechanismen für SAP-, Oracle- und Bea-Systeme. Zur Verfügung stehen auch Templates, Personalisierungs-Tools, anpassbare Teamfunktionen sowie RSS-Unterstützung. Ferner haben Entwickler und Systemhäuser Zugriff auf über 1000 Partnerapplikationen in Form von Portlets. Was die abgespeckte Version im Gegensatz zu den großen Brüdern von "Portal Enable" und "Portal Extend" nicht bietet, sind zum Beispiel Anwendungen für Web-Content-Management, ein Dokumenten-Repository sowie Instant Messaging. Allerdings verspricht IBM günstige Upgrade-Konditionen.

Der Portal Server soll schneller aufzusetzen und billiger sein als die großen Systeme. Für 20 Benutzer etwa kostet er 2500 Dollar, wahlweise kann eine Lizenz für 50.000 Dollar pro CPU erworben werden. Zum Vergleich: Die Preise für Portal Enable starten bei 95.000 Dollar, für Portal Extend bei 130.000 Dollar. Der Unterschied von Portal Server zu der auf einfache Installation und Bedienung getrimmten Express-Version liegt im größeren Funktionsumfang. Das neue Mittelstandsprodukt läuft zunächst auf Linux, Windows und diversen Unix-Derivaten, eine z/OS-Version soll es in diesem Jahr auch noch geben. (ue)

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