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IBM baut Linux-Supercomputer

17.01.2001 | 12:20 Uhr |

Der amerikanische Computerhersteller IBM hat angekündigt, für die Universität Illinois einen Linux-basierten Supercomputer zu bauen. Der aus 600 IBM xSeries-Prozessoren aufgebaute Mega-Rechner soll der weltweit schnellste Computer für den Universitätsbetrieb sein.

Der amerikanische Computerhersteller IBM hat angekündigt, für die Universität Illinois einen Linux-basierten Supercomputer zu bauen. Der aus 600 IBM xSeries-Prozessoren aufgebaute Mega-Rechner soll der weltweit schnellste Computer für den Universitätsbetrieb sein.

Mit mehr als zwei Billionen Rechenoperationen pro Sekunde werde der neue Supercomputer zu den fünf schnellsten Rechnern der Welt gehören. Am National Center for Supercomputing Applications der Universität Illinois soll der Rechner in den Bereichen Atomforschung und Bio-Technologie eingesetzt werden. Zudem sollen komplexe Berechnungen zu Einsteins Relativitätstheorie durchgeführt werden. Der Großteil der Forschungsarbeit mit dem neuen Superrechner soll online erledigt werden.

Die Entscheidung für das Open-Source Betriebssystem Linux kommt keinesfalls überraschend: Linux ist im Wissenschaftsbetrieb bereits weit verbreitet und hat sich in der Vergangenheit auch mehrfach erfolgreich im Bereich des "Supercomputing" bewährt. "Wir haben uns zuerst für Linux entschieden, dann für den Hersteller", erklärt der Direktor des Centers, Dan Reed, das Auswahlprozedere.

Über die Kosten des IBM-Supercomputers wurde bislang nichts bekannt. (PC-WELT, 17.01.2001, jas)

Superrechner von Shell und IBM (PC-WELT Online, 12.12.2000)

EU unterstützt Supernetz (PC-WELT Online, 12.10.2001)

SGI installiert Linux-Cluster mit 128 Prozessoren (PC-WELT Online, 08.09.1999)

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