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IBM: XML ist in zwei Jahren das Standardformat

XML (Extensible Markup Language) wird bis zum Jahr 2001 das

XML (Extensible Markup Language) wird bis zum Jahr 2001 das bevorzugte Standard-Datenformat. Diese Meinung vertritt Simon Phipps, IBMs Chef-Evangelist für XML und Java. Grund: XML vereinfacht den Datenaustausch, weil sich die beteiligten Partner nicht über das Format abstimmen müssen.

Damit setzt XML fort, was andere Internet-Technologien begonnen haben - den plattformunabhängigen Datenaustausch. TCP/IP sorge für die Netzverbindung, Java für die Programmierung und Webbrowser für das Darstellen der Inhalte, meinte Phipps in einer Rede auf der Software Development East Konferenz. XML ergänze das Puzzle um die Datenformatierung. Was noch fehle, sei der Bereich Sicherheit, also Verschlüsselung und Signaturen, der zwar existiere, aber nicht als unabhängiges System.

Zwar entwickeln verschiedene Hersteller unterschiedliche XML-"Wörterbücher", doch mit Hilfe der Extensible Style Language (XSL), die Bestandteil der XML-Definition ist, ließen sich sehr einfach Übersetzungen von einem "Dialekt" in einen anderen realisieren. Außerdem gebe es mit XML.ORG eine Hersteller-unabhängige initiative, die sich um die Harmonisierung der XML-Tags kümmere. (PC-WELT, Washington, 12.11.99)

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