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IBM Watson rettet Frau das Leben mit richtiger Diagnose

08.08.2016 | 13:02 Uhr |

Der Fall könnte Geschichte schreiben: Eine künstliche Intelligenz hat zum ersten Mal geholfen, das Leben eines kranken Menschen zu retten.

Japanische Ärzte melden einen großen Erfolg bei der Nutzung einer künstlichen Intelligenz zum Aufspüren einer akuten Erkrankung. Im betreffenden Fall habe IBMs Watson laut japanischen Medienberichten dabei geholfen, die Krebserkrankung einer Frau richtig zu diagnostizieren, was ihr das Leben gerettet habe.

Die Frau sei an einem äußerst seltenen Typ der Leukämie erkrankt, der durch Einsatz der konventionellen Methoden nicht aufgespürt werden konnte. Watson dagegen sei erfolgreich gewesen, nachdem es eine riesige Menge an medizinischen Daten analysiert habe. Dabei wurden die Werte der Frau mit 20 Millionen klinischen Krebsstudien verglichen. Am Ende lieferte Watson dann eine Diagnose, die sich als richtig erwies. Mithilfe der korrekten Diagnose konnte dann die 60jährige Frau richtig und vor allem erfolgreich behandelt werden. Alle früher bei der Frau durchgeführten Krebsbehandlungen seien dagegen nicht erfolgreich gewesen, weil sie auf einen anderen Leukämie-Typ abzielten.

Einer der behandelten Ärzte erklärte in einem Interview, dass die Nutzung künstlicher Intelligenz in der Medizin die Welt in den nächsten Jahren verändern werde. Es sei der erste Fall in Japan, in dem die Nutzung einer KI dabei geholfen habe, das Leben eines Menschen zu retten. Dafür benötigte Watson übrigens nur 10 Minuten.

Aktuell kommt der schnellste Supercomputer der Welt übrigens aus China, nicht von IBM.

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