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IBM: PC-Sparte seit Jahren im Minus

10.01.2005 | 10:43 Uhr |

Im Zuge des geplanten Verkaufs der PC-Sparte von IBM an die chinesische Lenovo-Gruppe wurden Bilanzzahlen für den Bereich veröffentlicht, die nicht sonderlich rosig sind.

Zwischen den Jahren 2001 und 2004 verbuchte IBM mit seiner PC-Sparte ein Minus von 965 Millionen US-Dollar. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens an die "U.S. Securities and Exchange Commission" hervor, in der weitere Details zum geplanten Verkauf der Sparte an die chinesische Lenovo-Gruppe dargelegt werden. Dies berichten unsere Kollegen des IDG News Service.

Im Detail fuhr der Bereich im Jahr 2001 ein Minus von 397 Millionen Dollar ein, im Jahr 2002 waren es 171 Millionen Dollar und im Jahr 2003 258 Millionen Dollar. Für das erste Halbjahr 2004 gab das Unternehmen einen Verlust von 139 Millionen Dollar an.

Diese Zahlen waren bislang nicht veröffentlicht worden, da IBM die Ergebnisse der PC-Sparte in größere Business-Bereiche des Unternehmens einrechnete.

IBM-Übernahme: Nach dem großen Deal (PC-WELT Online, 10.12.2004)
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