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IBM: Große Pläne für Linux

Mit einer Linux-Initiative will IBM den schleppenden Verkauf

Mit einer Linux-Initiative will IBM den schleppenden Verkauf seiner Großrechner ankurbeln. Das Unternehmen hofft, Rechner und Programme künftig verstärkt übers Internet zu verkaufen. Linux könne dabei helfen, weil es das Zusammenspiel der entsprechenden Programme mit den Computern erleichtere. Gerade im E-Business-Bereich steige die Nachfrage nach offenen Standards, über die verschiedene Hardware-Plattformen kooperieren können.

IBM will für sein Vorhaben eine 200 Mann starke Entwicklungsgruppe zusammenstellen. An ihrer Spitze soll Irving Wladawsky-Berger stehen, der bislang Chef von IBMs Internet-Division war.

Wie die IT-Zeitschrift "Information Week" berichtet, ist der Absatz von IBM-Servern im dritten Quartal des vergangenen Jahres um rund 30 Prozent auf etwa zwei Milliarden Dollar zurückgegangen (PC-WELT, 11.01.2000, sp).

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