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IBM: Ein Terabyte auf einer Kassette

17.05.2002 | 13:38 Uhr |

IBM ist es eigenen Angaben zufolge gelungen, erstmals ein Terabyte an Daten auf eine digitale-lineare Band-Kassette zu speichern. Das Vorhaben gelang IBM pünktlich zum 50. Jubiläum der Bandspeicherung.

IBM ist es eigenen Angaben zufolge gelungen, erstmals ein Terabyte an Daten auf eine digitale-lineare Band-Kassette zu speichern. Das Vorhaben gelang IBM pünktlich zum 50. Jubiläum der Bandspeicherung, wie unsere schweizerische Schwesterpublikation Computerworld.ch berichtet.

Das im Mai 1952 vorgestellte Tape-Modell 726 kam noch als Vakuumschrank daher und speicherte damals gigantische 1,4 Megabyte an Daten. Heute sind in der Regel dank Super-DLT-Format 110 Gigabyte möglich. Ende des Jahres kommt von Sony das Super-AIT (Advanced Intelligent Tape) mit dem bis zu 500 Gigabyte an Daten gespeichert werden können.

Die Terabyte-Kassette von IBM wird frühestens in fünf Jahren marktreif sein. IBM muss noch etwas an der Technik feilen: derzeit nimmt das Beschreiben des Ein-Terabyte-Bandes knapp 15 Stunden in Anspruch.

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