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Standard für Flugtickets auf dem Handy verabschiedet

Der IATA-Verband hat einen weltweiten Standard für das Einchecken mit dem Handy festgelegt. Bis 2010 sollen alle Flugtickets als zweidimensionaler Barcode dargestellt und verarbeitet werden können. Nachdem der Kunde einen Flug gebucht hat, erhält er die Darstellung aufs Handy geschickt und kann schnell und problemlos am Flughaben einchecken. Die Ersparnis soll jährlich bei 500 Millionen US-Dollar liegen.

Die International Air Transport Association (IATA) hat einen weltweiten Standard verabschiedet, der das Einchecken mit dem Handy an Flughäfen definiert. Hat der Fluggast eine Reise gebucht, sendet ihm die Fluggesellschaft einen zweidimensionalen Barcode aufs Handy, mit dem er sich beim Check-in identifizieren kann. Um den Service zu nutzen, ist eine Registrierung der Handynummer erforderlich. Nach Aussage von Giovanni Bisignani, CEO von IATA, sei dieser Standard ein wichtiger Schritt, um Papier loszuwerden, das die Prozesse verlangsamt und die Kosten treibt.

Bislang hatten die Entwickler mit unterschiedlichen regionalen Ansätzen zu kämpfen, die jetzt die Grundlage für den neuen IATA-Standard sind: Aztec und Datamatrix kamen bereits in Europa und den USA zum Einsatz, während QR in Japan genutzt wird. Ein neuer Scanner soll die drei Technologien unterstützen und zu niedrigeren Kosten und einer höheren Verfügbarkeit führen.

Laut Bisignani sei die Entwicklung eines gemeinsamen Standards jedoch nur ein Teil der Lösung. In den kommenden Monaten werde man mit den Mitgliedern der IATA einheitliche Prozesse und Guidelines festlegen, die eine weltweite Umsetzung vereinfachen. Der Verband hat die Deadline bis Ende 2010 gesetzt, dann sollen alle Boarding-Pässe als Barcode dargestellt und verarbeitet werden können. Durch die Implementierung versprechen sich die Fluglinien jährliche Einsparungen von 500 Millionen US-Dollar.

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