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"I love you": Neuer Verdacht

Bei der Suche nach dem Urheber des fatalen Virus VBS/Loveletter führt die Spur auf die Philippinen. Der Verdacht gegen den deutschen, in Australien lebenden Studenten ließ sich dagegen nicht erhärten.

Weiterhin ist unklar, wer für die Schäden durch "I love you" verantwortlich ist. Der Verdacht gegen einen in Australien lebenden, deutschen Studenten ließ sich bislang nicht erhärten. Der australischen Bundespolizei zufolge liegen nur Gerüchte vor.

Auch die neueste Vermutung, dass ein 22-jähriger Filippino den verheerenden Mail-Virus von Manila aus ins Netz geschleust hat, ist nicht bestätigt worden. Die Polizei von Manila hat aber jetzt einen Durchsuchungsbefehl gegen den Mann erlassen. Gerüchten zufolge gibt es auch schon wieder einen neuen Verdächtigen: eine philippinische Studentin. Die Polizei kann die Frau aber nicht festnehmen, weil sie keinen Haftbefehl hat. Und wenn sie die Urheberin des Wurms ist, ist davon auszugehen, dass sie inzwischen alle Hinweise darauf vernichtet hat. Außerdem kann natürlich auch ein anderer ihren PC benutzt haben, um den Virus auszulösen. (PC-WELT, 08.05.2000, dpa/ sp)

Eine ausführliche Beschreibung zu VBS/Loveletter finden Sie unter

http://www.pcwelt.de/content/aufgedeckt/viren

Achtung: I love you in neuen Versionen (PC-WELT Online, 5.5.2000)

Loveletter: Versteckter Trojaner klaut Passwörter (PC-WELT Online, 5.5.2000)

Juni-Heft der PC-WELT mit Antiviren-Software gegen Loveletter-Virus (PC-WELT Online, 5.5.2000)

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