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Geheimnis von teuerster iPhone-Software

Der deutsche Programmierer Armin Heinrich macht weltweit Schlagzeilen, seit er vor einer Woche die teuerste Software fürs iPhone veröffentlichte. Neugierige Internet-Nutzer fragten sich, was ein Klick auf den geheimnisvollen Button in der Software auslöst. Jetzt hat es einer der Käufer von I Am Rich mit einem Video bei Youtube verraten.

Die teuerste und exklusivste Software für das iPhone enthüllt ihr Geheimnis. Nachdem I Am Rich nur acht Mal im App Store zum Preis von 800 Euro oder 1.000 Dollar verkauft werden durfte, fragten sich viele Neugierige, was das Programm eigentlich macht. Nach dem Klick auf ein kleines i im unteren Teil der Grafik soll sich der Bildschirm drehen und ein kurzer Sinnspruch erscheinen. Wer aber wissen wollte, was es dann zu lesen gibt, der hätte die Anwendung kaufen müssen. Der Programmierer Armin Heinrich wollte das Geheimnis nicht enthüllen und gab auch der Los Angeles Times und anderen Medien keinen Hinweis.

Einer der Käufer, Neil Pomerleau, verrät jetzt das Geheimnis mit einem Video, das er bei Youtube veröffentlicht hat. Nach dem Klick erscheint der Text "I am rich / I deserv it / I am good, / healthy & successful". Armin Heinrich muss das Mantra in einem Affenzahn geschrieben haben, so dass ihm gar nicht der Rechtschreibfehler aufgefallen ist. Beim Wort "deserv" fehlt natürlich ein e am Ende. Übersetzt bedeutet die Lobpreisung "Ich bin reich / ich verdiene es / ich bin gut, / gesund und erfolgreich". Wenn es ein Zauberspruch wäre, der sich auf jeden Fall erfüllt, dann könnte I Am Rich sein Geld wert sein. So aber stellt sich die Frage, was das alles soll.

Neil Pomerleau treibt den Spaß auf jeden Fall weiter und bietet eine gecrackte Version der Software zum kostenlosen Download an. Der Link dazu findet sich auf der Webseite bei Youtube, Installationsvoraussetzung ist ein iPhone mit Jailbreak. Ein anderer Scherzbold hat I Am Rich gleich für Palm OS portiert und auch eine Version für Windows Mobile gibt es bereits. Beide Programmierer scheinen aber den eigentlichen Sinn der Sache nicht verstanden zu haben. Ihre Versionen stehen zum kostenlosen Download im Internet und daneben wird nur um eine kleine Spende gebeten. Der Original-Autor Armin Heinrich soll dagegen ungefähr 3.000 Euro in wenigen Stunden mit I Am Rich verdient haben. Achtmal hat er seine Software verkauft, wovon zwei Käufe rückgängig gemacht wurden. Jetzt ist er sauer, dass die Software aus dem App Store rausgeflogen ist. Seinen Scheck von Apple hat er noch nicht bekommen.

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